Weltpolitika.info
Politik in der Welt
auf der
Willkommen
Politikwebsite

Wahlkampf für die Künstler

Eine Wahl ist nicht nur für die Politiker interessant, auch viele Künstler haben endlich wiedermal die Chance in den Mittelpunkt zu geraten. Warum ist natürlich klar. Irgendeine Band schließt sich einem Wahlkampf an. Gibt es etwas besseres, um an Fans zu kommen? Umgekehrt ist es natürlich genauso möglich. Aber meistens passt das alles wie die Faust aufs Auge. Wie zum Beispiel die Rapper aus München „Blumentopf“ die haben eigens für den Weg zur Urne einen Song geschrieben. Darin werden Jugendliche dran genommen, die nicht mal eine Ahnung davon haben, was solch eine Urne ist und das ja eigentlich nur bei Castingsshows gewählt wird. Solche und andere Ausdrücke findet man in dem Song wieder. Aber nicht schlecht gemacht.

Auch junge Bands, haben bei einem Wahlkampf gute Chancen, entdeckt zu werden. Wann, wenn nicht jetzt, gibt es so viele tolle Veranstaltungen, an denen man sich anschließen kann. Einfach im Partei Büro anrufen, Termin checken und schon hat meinen Auftrittsmöglichkeit. Die wollen in der Regel, nämlich sowieso nicht viel Geld ausgeben. Wenn sich also schon wer freiwillig meldet, sollte man das unterstützen. Es ist nur Vorsichtig geboten. Vertritt man irgendeine Partei, die sehr rechts ist, kann man große Probleme bekommen. Einige Menschen nehmen, diesen Auftritt wiederum sehr ernst. Auch wenn sie das sonst nie tun. Sie vertrauen den Politikern nicht, aber einer Band natürlich schon. Diese steht voll und ganz hinter ihrer Partei und tut das alles nur für die Politik. Eigentlich ist es ja umgekehrt. Das muss aber niemand wissen. Warum auch? Hat man Glück, singt sogar der Parteichef mit. So etwas muss man mal erleben. Wer ganz schlau ist, kann auch einen Song schreiben, der dann gesungen wird. Viellicht landet der auch noch im Radio oder im TV.

Ein Wahlkampf ist in der Regel für alle da. Auch viele Jugendliche bekommen hier Jobs ohne Ende. Nicht alle sind ehrenamtlich. Manche Parteien zahlen sogar sehr viel, fürs Flyer austeilen. Ab 12 Euro die Stunde geht es schon dahin. Natürlich kann man von den unbeliebten mehr erwarten. Eines ist aber sicher, auch man selbst wird sicherlich ein paar beschimpft. Da muss man aber sehr sachlich bleiben. Trotz allem sollte man nicht erwähnen, dass man dies nur fürs Geld macht. Lieber Sätze sagen wie „Jeder hat seine Meinung, wir leben in einem freien Land“ In der Regel geben die Menschen dann auch Ruhe. Wenn nicht, kann man immer noch die Polizei hin zu holen. In Gefahr sollte man sich nämlich nicht bringen.

Ist vielleicht deswegen der Stundenlohn so hoch? Gefahrenzulage? Wer sich im Wahlkampf einbringen möchte, hat genug Chancen. Partein suchen immer wieder kreative Köpfe. Also ran an den Speck. Einfach mal im Büro vorbei schauen und die Ideen präsentieren. Wenn gleich es am Anfang ehrenamtlich ist. Irgendwann hat man vielleicht auch die Chance ganz dort zu arbeiten. Dann sollte man sich aber wirklich eine Partei suchen, die man auch wirklich mag. Sonst wird das ganze irgendwann mal auffallen. Da freut sich dann natürlich keiner darüber.


Weltpolitika.info | Impressum